Die Fördergrundsätze und Verwendungshinweise als PDF zum Download finden Sie hier.

Die LWL-Kulturstiftung (Namensänderung zum 01.05.2007, vorher Kulturstiftung Westfalen-
Lippe) wurde am 01.01.2004 durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe gegründet. Sie
fördert Kunst und Kultur, landeskundliche Forschung sowie Archive und Denkmalpflege im Gebiet
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Förderfähig sind sowohl Sach- als auch Personalkosten.
Die Fördermittel dürfen ausschließlich entsprechend der Bestimmungen der Satzung der Stiftung,
im Rahmen der Bestimmungen des Gemeinnützigkeitsrechts und dem Antrag sowie der
Bewilligung entsprechend verwendet werden. Sie sind wirtschaftlich und sparsam einzusetzen.
Der Bewilligungsempfänger ist für die zweckentsprechende, gemeinnützige und wirtschaftliche
Mittelverwendung verantwortlich. Zweck der Förderung durch die Stiftung ist ausdrücklich nicht
die Erzielung von Überschüssen durch den Förderungsempfänger oder Projektträger.

Die Stiftung konzentriert sich satzungsgemäß auf die Förderung von Projekten anderer steuerbegünstigter
Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts. Förderungsfähig
sind daher kulturelle Projekte und Vorhaben von juristischen Personen, deren Sitz sich in Westfalen-
Lippe befindet oder die Projekte in Westfalen-Lippe oder mit westfälisch-lippischem Bezug
durchführen. Projekte von Einzelpersonen oder von nicht organisatorisch gefestigten Zusammenschlüssen
einzelner Personen werden in der Regel nicht gefördert.

Die Förderungen der Stiftung konzentrieren sich auf ihre satzungsgemäßen Zwecke:

  1. Förderung der regionalen Kulturpflege im Interesse der Allgemeinheit zur Schaffung kultureller Netzwerke in Westfalen-Lippe,
  2. Projekte in überörtlicher, spartenübergreifender oder interdisziplinärer Kooperation,
  3. Förderungen in den Bereichen der Bildenden Kunst, des Films, der Musik, des Theaters, der Literatur und der landeskundlichen kulturellen Forschung,
  4. projektbezogene Förderungen in Museen sowie der Archiv- und Denkmalpflege.

Bei ihrer Projektauswahl konzentriert sich die Stiftung auf folgende Kriterien:

I. Regionaler Bezug
Die Stiftung fühlt sich der Region Westfalen-Lippe verpflichtet und fördert daher vornehmlich
Projekte mit einem speziell westfälisch-lippischen Schwerpunkt.

II. Kultureller Mehrwert
Die Projekte sollen einen kulturellen Mehrwert schaffen und eine hervorragende Position in der
breiten westfälisch-lippischen Kulturlandschaft einnehmen, um diese mit hoher kultureller Qualität
zu bereichern.

III. Öffentlichkeitswirksamkeit
Die geförderten Projekte sollen eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit haben. So kann es gelingen,
weitere Netzwerkpartner zu gewinnen, die Stiftung in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit
zu verankern und im Interesse der Kulturarbeit in Westfalen-Lippe Zustifter zu gewinnen.

IV. Netzwerkfähigkeit
Als Partner des LWL-Netzwerks Kultur für Westfalen-Lippe legt die Stiftung besonderen Wert
darauf, dass die zu fördernden Projekte dazu geeignet sind, kulturelle Netzwerke zu schaffen,
auszubauen oder zu sichern. Langfristig sollen die Projekte zur weiteren Verbesserung der kulturellen
Infrastruktur in der gesamten Region Westfalen-Lippe beitragen.