Aus der Stiftung

Förderschwerpunkt der LWL-Kulturstiftung trifft auf großes Interesse

37 Einrichtungen in Westfalen-Lippe folgten dem Aufruf der LWL-Kulturstiftung, ihr Kulturprojekt zum Förderschwerpunkt „Jüdisches Leben in Westfalen-Lippe“ vorzustellen. Gut 60 Beratungen gingen den mit Ablauf der Frist (31.08.2020) eingereichten Anträgen voraus, über die das Kuratorium der Stiftung im November entscheidet. Mehr Informationen im LWL-Newsroom.

Nächste Antragsfrist: 28. Februar 2021

Die Sommer-Antragsfrist ist abgelaufen (31.08.2020). Über alle eingegangenen Anträge entscheidet das Kuratorium der Stiftung am 20. November 2020.

Für Projekte, die ab der zweiten Jahreshälfte 2021 und später umgesetzt werden, können Förderanträge bis zum 28. Februar 2021 gestellt werden. Bitte informieren Sie sich gründlich auf unseren Internetseiten. Alle notwendigen Informationen zur Antragstellung finden Sie hier. Wir beraten Sie gerne im Vorhinein.
Damit wir Ihr Projekt bei der Vergabe von Fördermitteln berücksichtigen können, reichen Sie bitte das ausgefüllte Antragsformular mit Originalunterschrift sowie einen Kosten- und Finanzierungsplan fristgerecht ein. Es gilt der Poststempel. Eine digitale Zusendung ist nicht möglich.

Unsere Förderprojekte aus der ersten Antragsrunde, Mai 2020

Die erste Antragsrunde 2020 ist beendet: Das Kuratorium der Stiftung entschied im Mai dieses Jahres über die vorliegenden Projekte. An 22 Einrichtungen in Westfalen-Lippe vergibt die LWL-Kulturstiftung Förderungen im Umfang von 1,1 Millionen Euro. Mehr erfahren

Die LWL-Kulturstiftung in den sozialen Medien

Wir starten mit unseren Auftritten bei facebook und Instagram. Folgt uns, teilt uns! Damit die Kultur in Westfalen-Lippe sichtbar wird!

facebook

Instagram @lwlkulturstiftung

Infos und Termine

Heidelberg, Foto: Felix Nürmberger

Fotografie- und Forschungsprojekt: Thingstätten

Wir kennen sie als Freilicht- und Waldbühnen, als Kulissen für große Konzerte und stimmungsvolle Schauspiele: Gedacht waren manche von ihnen als Schauplatz für Aufführungen und Versammlungen der Nazis. Die Thingstätten wurden 1933-36 als propagandistische Freilichtbühnen und Versammlungsplätze des Nationalsozialismus erbaut. 400 waren geplant, etwa 60 wurden errichtet, viele davon sind heute noch in Deutschland, Polen und Russland auffindbar. Die Fotografin Katharina Bosse von der FH Bielefeld recherchierte, fotografierte und inszenierte zusammen mit Studierenden und Künstlerkolleg*innen zu den Freiluftplätzen - eine künstlerische Erforschung der Vergangenheit dieser Unorte und eine künstlerische Begegnung mit ihnen im Jetzt.

Die Dokumentationen und künstlerischen Ergebnisse dieser Arbeiten veröffentlicht die Bielefelderin auf der Plattform und in einem Katalog, erschienen im Kerber Verlag .

Westart berichtete im Sommer darüber. Sehr sehenswert!

V. l. n. r. Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold, die Kuratorin Dr. Petra Marx und LWL-Direktor Matthias Löb vor Pauwels Francks, gen. Paolo Fiammingo, »Il frutto dellâ??amore «, aus der Serie » Amori «: 1585/89. © KHM Museumsverband. Foto: LWL/Hanna Neander

Ausstellung: Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle

Neid und Wut, Liebe und Hass, Begehren und Eifersucht - starke Gefühle sind so alt wie die Menschheit selbst. Im westlichen Kulturkreis reicht die künstlerische Auseinandersetzung mit den menschlichen Emotionen und Leidenschaften bis in die Antike zurück. In der Ausstellung "Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle" (09.10 bis 14.02.2021) schlägt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster zum ersten Mal mit 200 Exponaten einen Bogen bis in die heutige Zeit, vom Kindermord in Bethlehem bis zur aggressiven Propaganda von Trump.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es auf der Internetseite zur Ausstellung, unsere Pressemitteilung dazu nebst Bildmaterial finden Sie im LWL-Newsroom.

Foto: Städtische Museen Rheine, Jochen Haehnel

Ausstellung: Bürgersinn und Seelenheil

120 Jahre dauerte der Bau der St. Dionysiuskirche in Rheine, bis 1520 die Arbeiten an der spätgotischen Pfarrkirche beendet wurden. Anlässlich dieses 500-jährigen Jubiläums widmet sich die Ausstellung „Bürgersinn und Seelenheil“ der Entstehung von und den Schätzen in St. Dionysius. Bis 28.02.2021 ist sie im Falkenhof Museum Rheine und in der Kirche selbst zu sehen: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Interessierte Besucher sollten Eintrittskarten vorab reservieren: 05971 - 920610 oder Email an: falkenhof(at)rheine.de

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es auf der Internetseite zur Ausstellung, unsere Pressemitteilung dazu nebst Bildmaterial finden Sie im LWL-Newsroom.

Foto: Dave Herring, unsplash.com

Ausstellung: Leben am Toten Meer

Das Tote Meer - tiefster Punkt der Erde, bedeutender archäologischer Fundort, Schauplatz zahlreicher biblischer Geschichten. In der Ausstellung "Leben am Toten Meer. Archäologie aus dem heiligen Land" geht das LWL-Museum in der Kaiserpfalz der 12.000-jährigen Kulturgeschichte dieser Region nach. Über 350 Exponate von 23 internationalen Leihgebern fanden dafür den Weg nach Paderborn. In Vorträgen, Führungen und Ferienangeboten werden die acht Themenfelder der Ausstellung aufgefriffen: Natur und Selbsterhaltung, Wellness, Mobilität, Höhlen, Dörfer und Städte, Macht und Ohnmacht, Kult und Religion, Forschen und Textilien. Bis zum 15. November 2020 ist die Ausstellung zu sehen. Das vollständige Programm finden Sie im Flyer zur Ausstellung.

KunstOrt MünsterLand: VIELFALT 2021

Das KünstlerinnenForum MünsterLand setzt 2021 die Ausstellungsreihe KunstOrt MünsterLand fort. VIELFALT ist das Thema - im kulturellen Miteinander, in Ökologie und im Strukturwandel. Drei Veranstaltungen geben Inspiration und bieten Austausch und Information für die Bewerbung zum Ausstellungsprojekt. Im nächsten Jahr werden die Positionen dann in vier Ausstellungen präsentiert. Weitere Infos gibt es hier im Link.

Die Ausstellung „Heimatkunde – Westfälische Juden und ihre Nachbarn“ im Jüdischen Museum Westfalen, Dorsten, (November 2014 – Mai 2015) wurde von der LWL-Kulturstiftung gefördert. Foto: Rüdiger Hornkamp

Förderschwerpunkt "2021: Jüdisches Leben in Deutschland"

Unser Förderschwerpunkt "2021: Jüdisches Leben in Deutschland" ist eingebunden in das bundesweit ausgerufene deutsch-jüdische Themenjahr, das ein vielfältiges Programm aus Kultur und Gesellschaft zur Geschichte und heutigem Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland präsentiert. Sieben Projekte wurden bereits in der ersten Förderrunde 2020 bewilligt. Für die zweite Förderrunde endete die Frist (31.08.2020). Jetzt werden alle fristgerecht eingereichten Projekte bearbeitet und für die Kuratoriumssitzung (20. November) vorbereitet. Alle Infos zu unserem Förderschwerpunkt bietet die Internetseite.