LWL-Kulturstiftung

Kultur in der Region Westfalen-Lippe: Das bedeutet Vielfalt, Innovation, Werte schaffen, Historie mit neuen Impulsen für die Zukunft verbinden! Dafür engagiert sich die LWL-Kulturstiftung.

Wir fördern Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Theater, Tanz, Musik, Film, Literatur und Landeskunde sowie Projekte in Museen sowie in der Archiv- und Denkmalpflege. Unser Anspruch:  Kulturelle Netzwerke schaffen und ausbauen. Wichtig ist uns der westfälisch-lippische Bezug, überörtlich und spartenübergreifend. So entstehen mit unserer Hilfe Projekte von hoher, kultureller Qualität. Für unsere Region.

 

Infos und Termine

Niemand tritt auf, niemand spielt, niemand singt: Das Kein-Konzert ist ein imaginäres Konzert, das es in der Form nicht gibt und stattdessen auf Solidarität setzt. © Münsterland e.V./Maren Kuiter

Spendenaktion für die Kunst und Kultur im Münsterland: „Kein-Konzert der Superlative“

Eine Idee von den Kolleg*innen des Münsterland-Festivals setzt mit einem imaginären Konzert auf Solidarität in Zeiten der Corona-Krise: Niemand tritt auf, niemand spielt, niemand singt. Die Ticketeinnahmen für das Festival „Kein-Konzert der Superlative“ am 3. Mai 2020 gehen an die Stiftung Kunst und Kultur Münsterland, die im Sommer außerplanmäßige Fördermittel an die hiesigen Künstler*innen vergibt. Karten für das besondere Konzert gibt es im Ticketshop des Münsterland Festivals.

Corona-Krise: Wichtige Informationen für Kulturakteure

Die Corona-Pandemie bringt Absagen und Verschiebungen von Kulturprojekten, die viele Kulturakteure hart treffen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und ebenso das Bundesministerium für Kultur und Medien haben Unterstützungsangebote zugesichert, wie die Soforthilfe für Künstler*innen.

Wichtige Informationen für Künstler*innen und Kulturakteure zu Fördermöglichkeiten und steuerlichen wie rechtlichen Grundlagen und Anpassungen sind auf folgenden Seiten übersichtlich dargestellt und mit weiterführenden Links versehen:
Kultursekretariat NRW Gütersloh
Soziokultur NRW
Ministerium für Kultur und Wissenschaft

 

 

Nächste Antragsfrist 31.8.2020

Am 29. Februar 2020 ist die erste Antragsfrist in diesem Jahr abgelaufen. Über alle Anträge, die fristgerecht eingereicht wurden, entscheidet das Kuratorium am 15. Mai 2020.

Die nächste Antragsfrist ist Montag, der 31. August 2020. In der Kuratoriumssitzung am 20. November 2020 wird über diese Anträge entschieden. 

Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie hier

LWL-Kulturstiftung fördert 2019 14 Institutionen mit 1,5 Millionen Euro

Über die Förderung der LWL-Kulturstiftung können sich insgesamt 14 Einrichtungen in der Region Westfalen-Lippe freuen: Das Kuratorium der Stiftung bewertete diese Kulturvorhaben aus den Städten Herne und Münster sowie aus neun Kreisen in Westfalen-Lippe als förderungswürdig und beschloss die Unterstützung im Umfang von rund 1,5 Millionen Euro. Insgesamt lagen dem Kuratorium im letzten Jahr 32 Projektanträge aus den Bereichen Kunst, Literatur, Film, Musik, Theater und Tanz vor.

Eine Übersicht listet alle Projekte, die mit Mitteln der LWL-Kulturstiftung realisiert werden können.

 

Projektteam, Kooperationspartner und Förderer trafen sich zum Start der Container-Tour. Foto: BOK + Gärtner GmbH, Christoph Steinweg

LWL-Kulturstiftung unterstützt Apokalypse Münsterland

Am Freitag (23.8.) startete die Container-Tour von „Apokalypse Münsterland“ am Hafen in Münster. Das von der LWL-Kulturstiftung geförderte Projekt läutete damit die dritte Projektphase ein: 28 Museen und Ausstellungshäuser aus dem Münsterland machen nun in einer multimedialen und mobilen Ausstellung sichtbar, welches ihrer Exponate sie mit Hilfe neuester 3D-Technik in die Zukunft retten wollen. Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Vorstandsmitglied der LWL-Kulturstiftung und LWL-Kulturdezernentin, erkundete mit Virtual-Reality-Brille vor den Augen die Ausstellung und gab gemeinsam mit den Projektinitiatoren von Münsterland e.V. den Startschuss für die Tour durch die Region. Mehr

Foto: Svenja Boer

„Mit Engagement der Vergangenheit begegnen“

Am Mittwoch (17.7.) folgte Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der Einladung des Bürgermeisters von Porta Westfalica, Bernd Hedtmann, und des Historikers Thomas Lange, dem Geschäftsführer des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica. Am Jakobsberg übergab Löb als Vorsitzender der LWL-Kulturstiftung einen Förderbescheid über 80.000 Euro. Die LWL-Kulturstiftung unterstützt die Forschung zu den Außenlagern des Hamburger KZ Neuengamme unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals an der Porta Westfalica. Die Forschungsarbeit soll auch Grundlagen für eine geplante Gedenkstätte legen.  Im Zweiten Weltkrieg hatten die Nazis ab 1944 über 1.000 Zwangsarbeiter in einem Stollensystem im Berg unter dem Denkmal und im gegenüberliegenden Jakobsberg unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten lassen. Mehr